Presseberichte

Blickwinkel groß

 

Hasper Kirmes 1971

05.07.1971

Die fidelen Vogelsanger kreuzten mit einem „Rheindampfer“
in den Hasper Straßen auf. Seine rauchenden Schornsteine lieferten einen Beitrag zum Thema „Umweltverschmutzung“.

Quelle: Westfalenpost

 

 

1998

Große Feier zum Sommerfest-Auftakt
KG Fidele Vogelsanger stolz auf 60jähriges Bestehen

Des öfteren hatte sie in der Vergangenheit mit Existenzsorgen zu kämpfen, wurde das eine oder andere Mal sogar totgesagt, lebt aber immer noch. Vielleicht sogar frischer und munterer denn je, obwohl nun nahezu das Rentenalter erreicht ist.

Gemeint ist die KG „Fidele Vogelsanger“, die auf ein 60jähriges Bestehen zurückblickt und den Auftakt ihres diesjährigen Sommerfestes am Freitagabend, 11. September mit einer kleinen Jubiläumsfete verbindet. Keine Frage, dass der Vorstand des Kirmesvereins gratulieren wird und auch die Freunde aus den anderen Kirmesgruppen mit „krummem Arm“ kommen.Das Sommerfest findet dann noch bis Sonntag rund um den Bauplatz am Freizeitpark Bredde statt.

Gegründet wurde die KG 1938 im benachbarten Berge, auf dem Hof Gut Rocholz, als zehn Männer nach dem fünften Gevelsberger Kirmeszug auf die Idee kamen, auch einmal einen Kirmeswagen zu bauen und sich aktiv an dem Spok zu beteiligen.

Wildschweinjagd
Zu den Männern der ersten Stunde zählten Gutsbesitzer Thomas Rommerskirche, Richard Rauscher, Ernst Mammitzsch und Willi Vickermann, der bis zu seinem Tod im Juli 1983 einer der Aktivposten in Vogelsang war und einige Jahre auch als Zugleiter im Kirmesverein agierte.
„Germanische Saujagd“ lautete im Kirmeszug 1939 das Motto der ersten Darstellung auf einem Wagen, der noch von Pferden gezogen wurde. 1967 erinnerte man anlässlich des 25. Gevelsberger Kirmeszuges mit „Germanen auf Wildschweinjagd“ an diese erste Mitwirkung. „Kirmesfreunde Vogelsang“ lautete die Bezeichnung in der Vorkriegszeit. 1949, im ersten Kirmeszug nach dem zweiten Weltkrieg wirkten sogar alle Vogelsanger Vereine mit. Mit nicht weniger als zwölf Wagen rückten sie an, ein Jahr später waren es sogar fünfzehn.
Jedoch mit der Euphorie war es schnell wieder vorbei, eine Beteiligung am Kirmeszug wurde von Jahr zu Jahr schwieriger. Letztlich musste auch das letzte Häuflein der unentwegten Idealisten passen. 1955, 1956, 1957 und 1958 fehlte Vogelsang in den Kirmeszügen, die Gruppe ruhte.
Gastwirt Willi Eggermann war es schliesslich, der die Initiative zu einer Wiederbelebung ergriff: die Neugründung erfolgte in seiner Gaststätte am 26.07.1958. „Fidele Vogelsanger“ hieß die neue Bezeichnung – zusammen mit dem 60jährigen Gruppenjubiläum kann also nun der vierzigste Namenstag gefeiert werden.
Zugleich machten die „Fidelen“ nun mit einem Fanfarenzug auf sich aufmerksam, der im November 1958 gegründet wurde und 1959 im Kirmeszug sein Debüt gab. Bis vor rund zehn Jahren bildeten Kirmesgruppe und Fanfarenzug bzw. Musikcorps eine verschworene Gemeinschaft, jedoch seitdem geht man getrennte Wege.

Deshalb feiert der Musikzug auch sein eigenes (40jähriges) Jubiläum.

 

Orient 2001

In den Orient entführten die KG „Fidele Vogelsanger“. Da gab es Bauchtänzerinnen, Schlangenbeschwörer und einen „richtigen“ Sultan.

Quelle: Westfalenpost
24.06.2009

Bilder lernen laufen in VogelsangAls die Bilder laufen lernten 2009

„Als die Bilder laufen lernten“ – diesem spannendem Thema widmet sich die KG „Fidele Vogelsanger“ mit zwei Wagenbeiträgen, die miteinander verbunden sind und eine begehbare Brücke als Übergang haben werden.

Auf dem ersten Wagen wird eine ca. 3,5 m hohe Oscar-Statue, dem begehrten amerikanischen Filmpreis, errichtet. Der Sockel wird aus Filmrollen gebaut, denn in dieser Zeit war an CD und DVD noch nicht zu denken. Ein buntes Treiben zu entsprechender Musik wird geboten. Auch die Filmidole der vergangenen Zeit werden hier dargestellt.

Auf dem zweiten Wagen geht es dann um die „Filmaufnahmen“. Wenn die Regieklappe fällt, geht es los und es heißt „Kamera frei“ für die Filmaufnahmen. Der Regisseur ruft die Angaben durch seine Flüstertüte und alle Mitwirkenden zucken zusammen. Dann können die Kameras losrattern und alle Akteure spielen ihre Rollen. Welchen Film die Vogelsanger da wohl aufnehmen, werden die Zuschauer am Sonntag erfahren.
Quelle: Westfalenpost

Deutscher Meister

Froh und auch etwas stolz sind die Oststädter auf ihren neuen, vor drei Jahren eingeweihten Bauplatz in der Nachbarschaft des Freizeitparks Bredde. Insgesamt ist es der vierte – und schönste. Vorsitzender ist im Jubiläumsjahr Jürgen Hartwig. Vorgänger Horst Schüßler war der erste Leiter des Fanfarenzuges, der unter der Leitung des heutigen Kassierers Günther Schüßler 1982 sogar deutscher Meister war.
Quelle: Westfalenpost

Die Johanniskirche beherbergt nun dieJohanneskirche
„Fidelen Vogelsanger“:

 

 

Sonderpreis für die beste heimatbezogene Darstellung.

Quelle: Westfalenpost

 
Auch Fidele Vogelsanger zählen zu den Silberjubilaren des Kirmesvereins

Jubiläumsfeier am morgigen Samstag im Lokal Heukeroth

Nun zählt auch die Kirmesgruppe „Fidele Vogelsanger“ zu den Silberjubilaren im Kirmesverein. Im Jahre 1937 wurde sie am Rocholz gegründet. 1938 war man dann erstmals im Kirmeszug dabei. Es war ein großer Wagen „Germanen auf Wildschweinjagd“, der von sechs Pferden gezogen wurde. Und man hatte gleich Erfolg: Der Bewertungsausschuss erkannte den Vogelsangern den zweiten Preis zu.
geschichtsbild
Schöne Erfolge hat die Gruppe auch in anderen Kirmeszügen erzielt, ohne dass allerdings der ganz große Wurf – der Pokalgewinn – gelang. Groß war die Begeisterung am Vogelsang vor allem nach dem Krieg. Unter der Dachorganisation „Verkehrsverein Gevelsberg-Ost“ beteiligten sich alle Vogelsanger Vereine am ersten Kirmeszug im Jahre 1949, so dass man am Kirmesdienstag mit 12 Wagen in die Stadt zog. Ein Jahr später waren es gar 15 Wagen.
Wieder aufwärts

Ein Fanfarenzug, 1958 gegründet, gab der Gruppe neue Impulse. 1959 führte er die Darstellung der Fidelen Vogelsanger im Kirmeszug an. Mann hatte das Brandenburger Tor auf einem Wagen nachgestaltet, wofür der Berliner Senat den Vogelsangern ein Dankschreiben schickte. Sie freuten sich ebenso darüber, als wenn sie den ersten Preis bekommen hätten. Andere Darstellungen sind ebenfalls noch in bester Erinnerung und Brandenburger Tor 1959erregten die Bewunderung der Kirmeszug-Besucher: Wunder-Haardoktor, Blumengruß aus Vogelsang, Denkmal eines Sensenschmiedes oder Vogelsanger sind deutsche Meister im Pfützenspringen. Was die Gruppe auch zeigte, irgendwie hatte es Lokalkolorit. Beim Pfützenspringen deutete man den damals schlechten Zustand der Hagener Straße an. Dass sich die B7 nun in allerbestem Zustand befindet, darf sicherlich auch die Kirmesgruppe nach ihrem humoristischen Protest als Erfolg für sich verbuchen. Mit ideenreichen Fußgruppen haben die Fidelen Vogelsanger außerdem erheblich zur Belebung des Kirmeszuges beigetragen. Einige Preise – viermal für den ersten Platz – waren die verdiente Anerkennung dafür.

 

„Fideles“ Doppel-Jubiläum

Große Gratulantenschar bei Kirmesgruppe und Fanfarenzug
40 Jahre seien eine lange Zeit – wenn man sie vor sich hat. Doch im Rückblick sei diese Zeit sehr schnell vergangen, meinte der Vorsitzende der Kirmesgruppe „Fidele Vogelsanger“, Willi Vickermann beim Jubiläumsempfang am Samstag. Auch Günther Schüßler, Chef des nun 20 Jahre alten Fanfarenzuges wollte „am frühen Morgen nicht viel Worte“ machen und erinnerte nur kurz an die beachtlichen Erfolge des Fanfarenzuges, der bei der Kirmes 1959 mit 13 Spielleuten (heute 56) sein Debüt gab: unter anderem ein vierter Platz bei der Deutschen Meisterschaft und vier, seit 1975 in ununterbrochener Folge errungene Landesmeister-Titel.Doppeljubiläum 1978

Bürgermeister-Stellvertreter Fritz Schlemmer überbrachte die Grüße von Rat und Verwaltung (und einen Briefumschlag mit Inhalt) und dankte für die tätkräftigen und erfolgreichen Kirmeseinsätze der Fidelen Vogelsanger.
Mit einem „krummen Arm“ waren auch Vertreter der Kirmesgruppen, des Präsidiums und des Vorstandes des Kirmesvereins in die Gaststätte Marlinghaus gekommen. Kirmesvereins-Vorsitzender Hans-Werner Kulling, Geschäftsführer Hans-Heinrich Lesker, Hammerschmied Heinz Fraenz und der 2. Vorsitzende Wilhelm Konze überreichten eine gebackene „40“. Eingeladen waren auch Vertreter des Hasper Kirmesvereins, verschiedene Musikgruppen und Fanfarenzüge. In einer umfangreichen Festschrift ist die Geschichte der Vogelsanger Kirmesgruppe nachzulesen. Von den Gründern sind heute noch der Vorsitzende Willi Vickermann und Richard Mammitsch dabei. Thema der ersten Darstellung im Kirmeszug 1938: „Germanische Saujagd“. Zum 25jährigen Bestehen der Gruppe wurde der Wagen noch einmal nachgebaut.
Am Samstag Abend feierten die Fidelen Vogelsanger mit einigen Freunden vereinsintern. Nach dem Abendessen gab es Musik und Tanz, zuvor wurden langjährige Mitglieder geehrt. Die Goldnadel des Kirmesvereins (über 20 Jahre Mitgliedschaft) erhielten Ewald Kniefert, Hilde Eggermann, Dietmar Kammler, Udo Kalin, Waldemar Schüßler und Herbert Römer. Zehn Mitglieder bekamen die Silbernadel (über 10 Jahre), zwölf die Bronzenadel (über 5 Jahre).

Am kommenden Samstag ab 20 Uhr in der Aula der Schule Vogelsang soll dann die ganze Bevölkerung mitfeiern. Das Motto heißt „Show, Tanz und Unterhaltung“, dabei sind unter anderem die „Sternsinger“, Musikclown Jörg Bergmann, das Ballett der Märkischen Ritterschaft Hagen, der Humorist Heinz Wessel und das Dortmunder „Condor-Quartett“, das zum Tanzen aufspielt.

Quelle: Westfalenpost 1978